Liebe ist nicht nur ein Gefühl, was einen in der ersten Phase der Verliebtheit überfällt, sondern es ist auch eine Entscheidung. Nicht nur die Entscheidung, sich um diese Liebe zu kümmern, sondern vor allen Dingen auch die Fallen kennenzulernen, in die die meisten von uns stolpern, ohne es zu wissen. Und diese Fallen haben mit uns selbst zu tun.

Dr. Beate Strittmatter

Mut zur Liebe

Als integrative Paartherapeutin begleite ich in meiner Praxis allein oder in Co-Beratung/Therapie Paare, die sich auf den Weg machen, um ihre Liebe und ihr Glück zu ringen.

Die Liebe und der gemeinsame Weg als Paar erfordern immer wieder neuen Mut und innere Weiterentwicklung. Oft geht einer der Partner in dem Wunsch nach Veränderung voran. Aus Sicht der Paarsynthese üben frühe intime/emotionale Bindungen und deren Verletzungen unbewusst oder bewusst Einfluss auf die aktuellen Konflikte und Störungen aus. Nebenstehendes Bild mit freundlicher Genehmigung von Ute Laux.

Erneuerung der Liebesbeziehung und Reifung des Einzelnen

Eine entstandene Krise ist auch eine gute Chance die Paarbeziehung und die Liebe zueinander zu erneuern. Dies erfordert jedoch Engagement und Zuwendung zum Dritten zwischen den Partner*innen, zur Beziehung und zu den Hinderungen und Verletzungen, die in uns selbst liegen. In einem Paarsynthesetherapieprozess liegt auch gutes Entwicklungspotential zur seelischen Reifung für jeden Einzelnen.

Verschiedene Beweggründe, eine Paartherapie zu beginnen:

  • zunehmende Gefühle der Unzufriedenheit, Langeweile oder Leere
  • der ziehende Wunsch die Beziehung erfüllender zu gestalten oder zu vertiefen
  • ein Verlust des Sinngefühls in der Partnerschaft
  • andauernde Ambivalenz und Unsicherheit darin, ob ich mit dem richtigen Partner/in zusammen bin
  • aushäusiges Verliebtsein, "Fremdgehen" in einer Außenbeziehung (heimlich oder offen)
  • die erotische Anziehung wird geringer oder verschwindet , Lustverlust und sexuelle Probleme
  • zermürbender Dauerstreit, Eskalationen von verbaler oder körperlicher Gewalt, Schwanken zwischen Liebe und Hass
  • das Zusammenziehen an einem Ort oder in eine gemeinsame Wohnung wirft plötzlich neue Probleme auf
  • ein Partner wird körperlich oder seelisch krank und die Partnerschaft schwer belastet
  • die Frage des Kinderwunsches kann zwischen den Partnern nicht gelöst werden
  • durch das Familienleben mit Kindern kommt die Paarebene zu kurz
  • es gibt belastende Konflikte durch die so genannte Patchworkfamilie und Stiefelternfunktionen
  • das Paar hat einen Verlust zu verarbeiten durch Arbeitslosigkeit, eine Fehlgeburt, den Tod eines Kindes oder Schwangerschaftsabbruch und gerät in eine Krise
  • das Paar hat sich zur Trennung entschlossen und braucht Begleitung, um nicht in einen Rosenkrieg zu ziehen, sondern gut auseinander gehen zu können.

Gemeinsam einen Therapie- und Lernprozess gestalten

Ich arbeite integrativ: prozessorientiert, phänomenologisch und  tiefenpsychologisch, mit erfahrungsorientierten, erlebnisaktivierenden, strukturierten Übungen und Ritualen. Es geht darum, mit dem Paar einen gemeinsamen Therapie - und Lernprozess zu gestalten, in dessen Verlauf es beiden Partner*innen gelingen soll, sich selbst und die Beziehung weiter zu entwickeln, die Konflikte zu lösen und zu reifen.

Co-Beratung und Co-Therapie : Von Paar zu Paar

Es liegt nahe, dass die Therapie und Beratung eines Paares von einem Paar, also im Vierersetting eine gute kreative und stabile Form ist. Ich biete in einem begrenzten Umfang von maximal drei Plätzen Paartherapie gemeinsam mit meinen Mann Stefan Zenker als Co-Berater an. Außerdem gibt es die Möglichkeit ein Vierersetting gemeinsam mit meinem Kollegen Dr. Bernd Claren zu gestalten. Die Co-Kollegen können Sie unter Arbeitsweise kennenlernen.

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